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Indischer Silberschnabel

Euodice malabarica (Lonchura malabarica)

Ordnung: Passeriformes (Sperlingsvögel)
Familie: Estrildidae (Prachtfinken)

Indischer Silberschnabel

Indischer Silberschnabel

Federkleid: Adult

Merkmale:
Oberseite sandbraun; Handschwingen und Schwanz schwarz; Bürzel weiss; dunkel silbergrauer Schnabel.

Ort & Datum:
Eilat (Südbezirk, Israel), Mai 2022

Hauptmerkmale

Kleiner Finkenvogel mit einheitlich hell sandbrauner Oberseite, heller Unterseite und Kehle. Handschwingen und Steuerfedern schwarz, kontrastierend mit weissem Bürzel. Namensgebend silbergrauer Schnabel.

Verbreitung

Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst nebst dem Indischen Subkontinent vermutlich auch den südlichen Iran und den östlichen Zipfel der Arabischen Halbinsel. In weiteren Teilen des Nahen Ostens (Israel, Jordanien, Kuwait, westliches Saudi-Arabien) sowie Ägypten wohl eingeführt, ebenso in Südfrankreich.

Lebensraum

Bewohnt offene Halbwüsten, Savannen und ähnliche trockene Lebensräume mit niedrigem Gestrüpp sowie lichte Baumbestände; auch im Kulturland (z.&nbps;B. Dattelplantagen) und teilweise in Parkanlagen und Gärten in Dörfern und Städten.

Fortpflanzung

Wenig territorial, z. T. wohl Helferverhalten bei der Brut, wahrscheinlich legen gelegentlich auch mehrere Weibchen oder Paare gemeinsam in ein Nest.

Nest:
Grosses, unordentliches Kugelnest aus Gräsern, Halmen und Zweigen mit seitlichem Eingang; mit Federnl gepolstert; in mittlerer Höhe in Dornbüschen oder Bäumen. Nutzt gelegentlich auch alte Nester anderer Vögel (z. B. Webervögel).
Eiablage:
Ganzjährig möglich, an Regenzeiten gebunden; auf dem Indischen Subkontinent meist im Winterhalbjahr, im Nahen Osten eher im Frühling.
Gelegegrösse:
3-8 Eier
Brutdauer:
Knapp 2 Wochen
Nestlingszeit:
Ca. 3 Wochen

Nahrung

Hauptsächlich Samen von Gräsern, aber auch Hirse und Reiskörner; saisonal kleine Insekten und deren Larven sowie Nektar. Nahrungssuche meist am Boden, aber auch an den Halmen.