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Diverses
Schlusswort
Diese Arbeit bedeutet mir sehr viel und ich habe sehr gerne dafür geforscht und meine neu erlangten Erkenntnisse niedergeschrieben. Ich erinnere mich noch daran, wie eines Tages mein Bruder zu mir ins Zimmer kam und mich wieder einmal vor dem Computer beim Schreiben vorfand. Da hatte er zu mir gesagt: “Dir wird es sooo langweilig sein, wenn diese Arbeit beendet ist! Dann hast du ja nichts mehr zu tun!“ Damals lachte ich über seinen Kommentar, doch jetzt wo ich beim Verfassen des Schlusswortes angelangt bin, empfinde ich sogar einen kleinen Schmerz in meinem Herzen, weil dies meine letzten Worte von und zu dieser Arbeit sind!
Diese Maturarbeit hat mir vieles beigebracht, sei es über die PKU, über die
Materialsuche für eine solche Arbeit oder nur schon über die Zeiteinteilung! Am
interessantesten waren aber sicherlich die mir noch unbekannten Dinge der PKU kennen zu lernen.
Leider hat sich durch diese Arbeit auch mein Misstrauen gegenüber der Ärzte und Ernährungsberatern sehr vergrössert. Meine Gründe sind im Beginn des
Diskussionsteils zu finden.
Die PKU, eine Stoffwechselkrankheit, ist durch die Methode der Phe-armen Diät sicherlich gut zu therapieren. Leider gibt es auf der Welt jedoch verschiedene
Vorschriften zur Strenge der Diätführung. Daher kann man in bestimmten Ländern bei vielen Kindern erste Symptome der schlecht behandelten PKU beobachten. Eines Tages wird es sicherlich auch eine weitere, noch bessere Therapie gegen die PKU geben, doch dies ist meiner Meinung nach gar nicht unbedingt nötig. Das Leben eines Betroffenen hier in der Schweiz ist wirklich gut! Es sind sehr viele Produkte
vorhanden und man wird auch von der Bevölkerung akzeptiert. Verbesserungen sollten vorerst in Ländern geschehen, die noch nicht so viele Produkte haben, wie zum Beispiel Neuseeland!
Die Einhaltung der Diät wird allen lebenslänglich empfohlen (besonders während der Schwangerschaft), und dies nicht nur von Ärzten sondern auch von Selbstbetroffenen, deren Stoffwechselstörung spät diagnostiziert wurde oder die Diät absetzten und eventuell bis heute unter den Folgen leiden!
Für mich ist während des Schreibens dieser Arbeit einmal mehr klar geworden, wie wichtig die Durchführung und Einhaltung der Diät ist und ich hoffe, dass jeder PKU-Betroffene die Kraft hat, die Diät lebenslänglich zu machen! Ich möchte dafür ein (gutes) Vorbild sein!
Danksagung
Widmen möchte ich meine Maturarbeit allen PKU-Betroffenen, besonders denjenigen, die auch mal den Sinn an gewissen Sachen nicht mehr sehen können
- ich möchte sie ermuntern weiterzumachen und den Sinn wieder zu suchen! Diese Arbeit ist vor allem auch meiner Mutter und Geschwistern gewidmet und allen, die Interesse an meiner Krankheit zeigen und sich die Mühe machen für mich zu kochen
- das ist nicht selbstverständlich für mich! Meine Mutter erzählt immer wieder (u.a. an einem Ärzte-Kongress), dass sie nie ein PKU-Kind ausgewählt hätte. Aber hinterher ist sie sicher, dass sie nie so viel ohne PKU-Kind erfahren und gelernt hätte
- erzieherisch, zwischenmenschlich und im Bezug auf die Zufriedenheit!
Herzlich danken möchte ich an dieser Stelle natürlich auch allen, die mir bei meiner Arbeit geholfen haben: An erster Stelle meiner betreuenden Lehrkraft Herrn Bolliger, dann sicherlich meiner Familie, den Stoffwechselabteilungen der Kinderspitäler Basel und Zürich, Marianne Honegger, und allen, die mir jemals während dieser Arbeit helfend zur Seite gestanden haben (inkl. meinem Freund Giuliano Realini, welcher den Wunsch äusserte in meiner Arbeit verewigt zu sein).
DANKE!
Impressum
Verfasserin der Arbeit:
Dinah Lier
Konzept und Umsetzung der Webseite:
Michael Gerber
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